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Master Pharmazeutische Wissenschaften

Der interdisziplinäre Master-Studiengang Pharmazeutische Wissenschaften vermittelt, aufbauend auf den naturwissenschaftlichen Grundkenntnissen des Bachelor-Studiengangs, ein breites pharmazeutisches Wissen auf hohem Niveau und fundierte Kenntnisse in den verschiedenen Bereichen der Pharmazie.

Eine zentrale Zielsetzung des Studiengangs ist die Anleitung zu selbstständigem experimentellen wissenschaftlichen Arbeiten. Der erfolgreiche Abschluss des Master-Studiums "Pharmazeutische Wissenschaften" qualifiziert sowohl für eine Tätigkeit in der wissenschaftlichen Forschung als auch für eine Spezialisierung im Bereich der Pharmazeutischen Industrie.

Der Master-Studiengang "Pharmazeutische Wissenschaften" fördert eine individuelle Profilbildung. Nach der zweisemestrigen Einführungsphase erfolgt eine Wahl zwischen der Profillinie "Drug Discovery & Delivery" oder der Profillinie "Regulatory Affairs & Drug Development". Im Rahmen von Wahlpflichtmodulen besteht die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzung. Ein Teil der Leistungen kann in anderen Fakultäten der Universität, in anderen Forschungseinrichtungen oder im Ausland erbracht werden (Praktika, Auslandssemester). Sonderleistungen dieser Art können zertifiziert werden. Innerhalb der Profillinie "Regulatory Affairs & Drug Development" besteht die Möglichkeit, die Masterarbeit in der Pharmazeutischen Industrie zu absolvieren.

Info-Flyer

Informationen zum Studiengang Pharmazeutische Wissenschaften beim Service Center Studium

Voraussetzungen

Zum Master-Studiengang "Pharmazeutische Wissenschaften" kann zugelassen werden, wer

    • einen Studiengang der Pharmazie, Chemie, Biochemie, Biologie, Biotechnologie oder Medizin oder einen gleichwertigen mindestens dreijährigen Studiengang an einer deutschen Hochschule absolviert hat,
    • Kenntnisse der deutschen Sprache, die mindestens dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen, sowie über Kenntnisse der englischen Sprache, die mindestens dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen, verfügt,
    • den Nachweis erbringt, dass Veranstaltungen von mindestens 120 ECTS-Punkten in Pharmazeutischen Fachgebieten absolviert wurden, davon mindestens 50 ECTS-Punkte im Bereich Pharmazeutische Chemie und jeweils 25 ECTS-Punkte im Bereich Pharmazeutische Biologie und Pharmazeutische Technologie.

 

Es besteht außerdem die Möglichkeit, nach Abschluss des zweiten Staatsexamens im Studiengang Pharmazie, die Profillinie "Regulatory Affairs & Drug Development" im Masterstudiengang Pharmazeutische Wissenschaften zu belegen und innerhalb von nur zwei Semestern abzuschließen.

Eckdaten des Studiengangs

Umfang 120 ECTS Punkte
Regelstudienzeit

4 Semester (aufbauend auf Bachelor-Studiengang Pharmazeut. Wissenschaften (6 Sem.)

2 Semester (aufbauend auf Staatsexamensstudiengang Pharmazie, 8 Sem.)

Unterrichtssprache Deutsch und Englisch
Studienbeginn zum Winter- und Sommersemester

Bewerbung

Bewerbung
Zulassungsvoraussetzungen
  • abgeschlossener Studiengang der Pharmazie, Chemie, Biochemie, Biologie, Biotechnologie oder Medizin oder einen gleichwertigen mindestens dreijährigen Studiengang an einer deutschen Hochschule
  • Kenntnisse der deutschen Sprache (Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
  • Kenntnisse der englischen Sprache (Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen)
  • Nachweis von mindestens 120 ECTS-Punkten in Pharmazeutischen Fachgebieten, davon mindestens 50 ECTS-Punkte im Bereich Pharmazeutische Chemie und jeweils 25 ECTS-Punkte im Bereich Pharmazeutische Biologie und Pharmazeutische Technologie
  • nach Abschluss des zweiten Staatsexamens im Studiengang Pharmazie Belegung der Profillinie "Regulatory Affairs & Drug Development" im Masterstudiengang Pharmazeutische Wissenschaften (Abschluss in nur zwei Semestern)
Bewerbungsfrist

Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2020 (Vorlesungsbeginn 19.10.2020)

  • 15.Juli 2020 für EU-Bürger
  • 31.Mai 2020 für Nicht-EU-Bürger
Erforderliche Unterlagen
  • Hochschulzeugnis
  • Leistungsübersicht/Transcript of Records i
  • Nachweis über Sprachkenntnisse (oder deutsches Abiturzeugnis)
  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
Fakultätszugehörigkeit Fakultät für Chemie und Pharmazie

Dauer des Studiengangs

Der Masterstudiengang Pharmazeutische Wissenschaften umfasst vier Semester (aufbauend auf einem z.B. sechsemestrigen Bachelorstudiengang der Pharmazeutischen Wissenschaften).

Mit einem  abgeschlossenen zweiten Staatsexamen im Studiengang Pharmazie besteht die Möglichkeit zur Weiterqualifikation im Masterstudiengang "Regulatory Affairs & Drug Development". Aufgrund der Anrechnung zweier Fachsemester des Staatsexamensstudiengangs schließen sie diesen Studiengang in nur zwei Semestern ab.

Inhalte des Studiengangs

Der Master-Studiengang Pharmazeutische Wissenschaften vermittelt ein breites pharmazeutisches Wissen auf hohem Niveau und eine fundierte Einführung in die verschiedenen Bereiche der Pharmazie:

    • Pharmazeutische Chemie
    • Pharmazeutische Biologie
    • Pharmazeutische Technologie
    • Bioinformatik
    • Biochemie und
    • Pharmakologie

Aufbau des Studiengangs

Der Master-Studiengang "Pharmazeutische Wissenschaften" gliedert sich in eine zweisemestrige erste Phase, in der verschiedene Lehrveranstaltungen in den Kernbereichen der Pharmazeutischen Wissenschaften sowie in ergänzenden Fachbereichen besucht werden.

Danach erfolgt die Wahl zwischen der Profillinie "Drug Discovery and Delivery" oder der Profillinie "Regulatory Affairs and Drug Development".

Strukturell ist das Studium in drei Abschnitte gegliedert:

    • die ersten beiden Semester, die eine grundständige Bearbeitung und Vertiefung der verschiedenen Gebiete der Pharmazeutischen Wissenschaften garantieren,
    • das dritte Semester, in dem eine Profilbildung im Bereich "Regulatory Affairs and Drug Development" oder im Bereich "Drug Delivery and Discovery" erfolgt,
    • das vierte Semester, in dem die Masterarbeit erstellt wird.

Insbesondere im dritten Fachsemester ist im Rahmen der Forschungspraktika im Profil "Drug Delivery & Discovery" die Anrechnung von im Ausland erbrachten Prüfungs- und Studienleistungen möglich. Das Profil "Regulatory Affairs & Drug Development" bietet darüberhinaus die Möglichkeit die Masterarbeit direkt in einem Betrieb der Pharmazeutischen Industrie zu absolvieren.

Profillinie Drug Discovery & Delivery

VorschauProfil1kleiner Die Profillinie „Drug Discovery & Delivery“ befasst sich mit der Entwicklung und der Wirkweise von Arzneistoffen.

Die zentrale Zielsetzung ist die Anleitung zum selbständigen experimentellen wissenschaftlichen Arbeiten. Dabei ist Freiburgs starke Forschungskompetenz in den zukunftsträchtigen Bereichen der pharmazeutisch-medizinischen und biotechnologischen Forschung  eng in die Lehre eingebunden: Freiburgs Expertise im Bereich Epigenetische Wirkstoffforschung wird den Studierenden durch mehrere MitgliederInnen eines zugehörigen SFBs in Vorlesungen und durch aktive Mitarbeit in den jeweiligen Arbeitsgruppen vermittelt. Weitere Schwerpunkte in Drug Delivery und Pharmazeutische Technologie qualifizieren für die Produktion nicht nur in der Pharmaindustrie, sondern auch für die Pharmazie- und Medizintechnik. Innovative Gebiete wie individualisierte Medizin sind durch Freiburgs Vorreiterrolle in Drug Discovery und Pharmazeutischer Bioinformatik in die Lehre eingebunden und werden auch im Rahmen von zahlreichen Kooperationen mit WissenschaftlerInnen aus der Pharmakologie und Medizin gelehrt. Die Profillinie beinhaltet außerdem das Erlernen und die Anwendung eines breiten Spektrums von unterschiedlichen Labormethoden und -geräten wie z.B. Assay-Plattformen, moderne Analytik, verschiedene Ansätzen zur Wirkstoffforschung, molekulare Assays, und Aktivitätsmessungen von Wirkstoffen in Zellkultur. Zentraler Bestandteil der Profillinie sind zwei Forschungspraktika, die vielfach auch bei kooperierenden Universitäten und Firmen im Ausland durchgeführt werden, und in welchen praktische Kenntnisse auf den aktuellen pharmazeutischen Forschungsgebieten vermittelt werden. Überfachliche Kompetenzen werden durch Literaturrecherche, die Präsentation der Arbeiten, Gruppenbesprechungen, die Dokumentation und Auswertung von Versuchen wie auch die kritische Bewertung von Ergebnissen vermittelt. In einem weiteren Wahlpflichtmodul können Studierende ihre Interessen vertiefen. Durch diese breite Aufstellung ermöglicht diese Profillinie außerdem unterschiedliche Labore in der Universität sowie in benachbarten Forschungseinrichtungen oder Industrieunternehmen kennenzulernen.

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Profillinie Regulatory Affairs & Drug Development

VorschauProfil2kleiner_b Der Erwerb von fundiertem Fachwissen im Bereich der Arzneimittelentwicklung sowie Anforderungen der Arzneimittel- und Medizinprodukte-Zulassung ist das Hauptziel dieser Profillinie. Hier werden Sie in wissenschaftlichem und praktischem Denken und Arbeiten geschult und gefördert. Dabei wird auf Patentrecht, pharmazeutische Qualität, Produktstrategie sowie auf Medienproduktion und -präsentation eingegangen. Ein weiterer Fokus liegt auf der selbstständigen und kritischen Reflexion ethischer Problemstellungen in den Naturwissenschaften. Herausragend ist die Praxisnähe des Studiengangs, der sich insbesondere aus dem interdisziplinären Lehrkörper aus Hochschulprofessor/inn/en und Vertreter/inne/n der Pharmazeutischen Industrie ergibt.

Die Profillinie „Regulatory Affairs & Drug Development“ ist eine in Deutschland einzigartige Spezialisierungsmöglichkeit in einem konsekutiven Masterstudiengang und fokussiert sich auf den Prozess der Entwicklung bis zur Zulassung und Marktreife eines Medikamentes. In dem Modul „Clinical Development and Regulatory Affairs“ werden die unterschiedlichen Prozesse der Medikamentenentwicklung durch verschiedene ExpertInnen aus pharmazeutischen Unternehmen unterrichtet. Im Modul Ethik und Nachhaltigkeit werden die Grundlagen von ethischen Argumentationsprinzipien und den Problemen der modernen biomedizinischen Forschung vermittelt. Juristische Grundlagen zur Produktion und Vermarktung von Arzneimitteln umfasst das Modul „Patentrecht und Produktionsstrategie“; das Grundwissen über pharmazeutische Qualitätsvoraussetzungen wird im Modul „Quality“ erlangt. Überfachliche Kompetenzen, wie beispielsweise in medialer Präsentation neuer Medikamente, dem Auftreten gegenüber Medienvertretern,   sowie den Umgang mit der Presse und Aspekten der Öffentlichkeitsarbeit verschafft das Modul „Medien und Kommunikation“.

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Die Profillinie „Regulatory Affairs and Drug Development“ vereint somit das gemeinsame Interesse der engeren Zusammenarbeit von Industrie und Universität und ermöglicht den Studierenden den Arbeitsalltag in der Industrie im Bereich der Medikamentenentwicklung kennenzulernen. Dabei sind Referenten aus kleineren und mittelständigen Unternehmen, wie auch aus Großkonzernen, in die Lehre eingebunden und stehen in direktem Kontakt zu den Studierenden.

Es besteht die Möglichkeit, über den eingetragenen Verein "Academia meets Industry" ein Stipendium für das Studium dieser Profillinie zu beantragen.

 
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Das sagen unsere Studierenden zur Profillinie "Regulatory Affairs & Drug Development":

  • "Tolle Spezialisierung, die sich auch mit der täglichen Arbeit der Dozenten auseinandersetzt. Gute Einblicke in das spätere Berufsleben und dadurch nicht nur theoretischer Natur, sondern man lernt die späteren Aufgabenbereiche im Beruf kennen. Ich würde die Profillinie auf jeden Fall weiterempfehlen und auch wieder belegen."
  • "Die Profillinie „Regulatory affairs und Drug Development“ bietet aufgrund ihrer Diversität Einblicke in viele mir bislang unbekannte Berufsfelder der pharmazeutischen Industrie aber auch darüber hinaus. Besonders interessant waren Einblicke in regulatorische Abläufe klinischer Studien, besonders auch vor dem Hintergrund ethischer Aspekte, Eindrücke über den Lebenszyklus medizinischer Produkte, die Arbeit einer „Qualified Person“ sowie das Patentrecht."
  • "Mir hat diese Profillinie sehr gut gefallen, weil sie sehr vielsseitig gestaltet war und man viele unterschiedliche Einblicke von Berufsfeldern bekam. Es war sehr interessant, dass so viele verschiedene Firmen sich daran beteiligt haben."
  • "Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können ist eine der besten persönlichen Erfahrungen, die ich bisher durch das Pharmaziestudium machen konnte. Am meisten begeistert hat mich von Beginn an jeden Tag zwischen den verschiedenen Fachbereichen wechseln zu können: Ob die Synthese eines Moleküls in der organischen Chemie oder das Pressen von Tabletten in der pharmazeutischen Technologie - es gibt jeden Tag eine völlig neue Herausforderung, die auf einen wartet.“

 

Anmeldung zur Profillinie Regulatory Affairs and Drug Development bei

Hebelstr. 27

79104 Freiburg

Tel.: 0761/203-54031

Organisation des Studiums

Unterlagen und Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen

Weiterführenden Informationen, Termine sowie Unterrichtsmaterial finden Sie auf der Lernplattform der Universität Freiburg ILIAS.

Das Vorlesungsverzeichnis (HISinOne) und die Stundenplan-Vorschläge helfen Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Stundenplans. Die Veranstaltungen zu den Modulen sind in HISinOne aufgeführt.

Modulhandbuch

Im Modulhandbuch M.Sc. Pharmazeutische Wissenschaften finden Sie ausführliche Informationen zu den Inhalten, den Dozenten, den Zulassungsvoraussetzungen und den Prüfungsmodalitäten in den einzelnen Modulen.

Prüfungen

Anmeldung zu Prüfungen

Die Anmeldung zu Prüfungen erfolgt schriftlich (Anmeldeformulare stehen unter der Rubrik "Formulare" (s.u.) zum Download bereit).

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung legt die Rahmenbedingungen für eine Prüfung an einer Hochschule fest. Sie ist rechtsverbindlich. Die Rahmenprüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang an der Universität Freiburg wird ergänzt durch die fachspezifischen Bestimmungen für den Studiengang "M.Sc. Pharmazeutische Wissenschaften".

Prüfungsordnungen können Sie vom Studierendenportal der Universität Freiburg (unter der Rubrik "Satzungen") herunterladen.

Prüfungsamt und Fachprüfungsausschuss

Der Fachprüfungsausschuss ist für die Organisation der Prüfungen und die Einhaltung der Bestimmungen der Prüfungsordnung zuständig. Direkter Ansprechpartner für Fragen zu Prüfungen und zur Leistungsübersicht ist das Prüfungsamt "Pharmazeutische Wissenschaften".

Berufliche Perspektiven

Der erfolgreiche Abschluss des Master-Studiums Pharmazeutische Wissenschaften qualifiziert sowohl für eine Tätigkeit in der wissenschaftlichen Forschung (und damit zur Promotion) als auch für eine Spezialisierung im Bereich der Pharmazeutischen Industrie. Der Master Pharmazeutische Wissenschaften führt nicht zur Approbation als Apotheker.

Studienberatung

Studium am Institut für Pharmzeutische Wissenschaften: Kontakte

Formulare

Anmeldung zur Profillinie "Regulatory Affairs and Drug Development"

möglichst bis 30.Juni 2020 bei             

 

Anmeldeformular

 

Studiengangkoordination

Hebelstr. 27

79104 Freiburg

Masterarbeit

Prüfungen

Teilnahmebestätigungen

Forschungspraktika (3. Semester)

Sonstiges

Antrag auf Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen